Erdbebenmessnetz Österreich

ZAMG

Wien | Website

Core facility (CF)

Short Description

Das Messnetz des nationalen Erdbebendienstes besteht derzeit aus 57 Einzelstationen, die auch zur Aufzeichnung stärkerer Erdbeben dienen. Die Stationen umfassen Digitizer (Quanterra, Basalt), Sensoren (ETNA/Basalt, STS-2 bzw. 2.5) und GPS, sowie interne Stromversorgung und Blitzschutz.

Contact Person

Dr. Yan Jia

Research Services

Erfassung aller Erschütterungen in Österreich, ob natürlicher Ursache oder industriell bedingt ("man-made"). Derzeit werden pro ca. 15.000 seismische Ereignisse pro Jahr analysiert. Davon entfallen ca. 4.500 auf Österreich, wovon es sich bei ca. 1.600 Ereignissen um Erdbeben natürlichen Ursprungs handelt. Ca. 50 davon sind stark genug, um von der Bevölkerung wahrgenommen zu werden. Alle 2-4 Jahre kommt es dadurch zu leichten Gebäudeschäden. Größere Schäden treten alle 30-50 Jahre in Österreich auf.

Methods & Expertise for Research Infrastructure

Erfassung der Bodenbewegungen, Lokalisierung von Erdbeben, Magnitudenbestimmung, Bestimmung der Ursache der Erschütterung, Mechanismusbestimmung, Information der Bundeswarnzentrale und der LWZ's, Information der Bevölkerung, Nutzung für das Nationale Datenzentrum der CTBTO an der ZAMG/Geophysik.

Leiterin des Erdbebendienstes
Dr. Yan Jia
ZAMG/Geophysik
01 36026 2523
yan.jia@zamg.ac.at
https://www.zamg.ac.at/cms/de/geophysik/erdbeben/erdbebendienst
Derzeit keine Nutzungsbedingungen, bitte um Kontaktaufnahme.
Sämtliche Erdbebendienste der Nachbarländer und weitere Institutionen.