Erdbebenmessnetz von Österreich

ZAMG - Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

Wien | Website

Core Facility (CF)

Kurzbeschreibung

Das Messnetz des nationalen Erdbebendienstes besteht derzeit aus 50 Einzelstationen, die auch zur Aufzeichnung stärkerer Erdbeben dienen. Die Stationen umfassen Digitizer (Quanterra, Basalt), Sensoren (ETNA, STS-2 bzw. 2.5) und GPS, sowie interne Stromversorgung und Blitzschutz.

Ansprechperson

Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Lenhardt

Research Services

Erfassung aller Erschütterungen in Österreich, ob natürlicher Ursache oder industriell bedingt ("man-made"). Derzeit werden pro ca. 12.000 seismische Ereignisse pro Jahr analysiert. Davon entfallen ca. 4.000 auf Österreich, wovon es sich bei ca. 1.500 Ereignissen um Erdbeben natürlichen Ursprungs handelt. Ca. 50 davon sind stark genug von der Bevölkerung wahrgenommen zu werden. Alle 4 Jahre kommt es dadurch zu leichten Gebäudeschäden. Größere Schäden treten alle 30 Jahre in Österreich auf.

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Erfassung der Bodenbewegungen, Lokalisierung von Erdbeben, Magnitudenbestimmung, Bestimmung der Ursache der Erschütterung, Mechanismusbestimmung, Information der Bundeswarnzentrale und der LWZ's, Information der Bevölkerung, Nutzung für das Nationale Datenzentrum der CTBTO an der ZAMG/Geophysik.

Leiter der Abteilung Geophysik
Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Lenhardt
ZAMG/Geophysik
01 36026 2501
wolfgang.lenhardt@zamg.ac.at
https://www.zamg.ac.at/cms/de/geophysik
Sämtliche Erdbebendienste der Nachbarländer und weitere Institutionen