Hochauflösendes Konfokalmikroskop

Universität Wien

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Großgerät

Kurzbeschreibung

Konfokales Fluoreszenzmikroskop LSM710 mit ELYRA PS.1 zur Hochauflösung mittels SIM, PALM und D-STORM; Hauptanwendung: Aufklärung molekularer Wirkmechanismen von Nanostrukturen, bioaktiven Lebensmittelinhaltsstoffen und Kontaminanten

Ansprechperson

Doris Marko

Research Services

Die Arbeitsgruppe ist offen für Zusammenarbeiten im Hinblick auf den Einsatz hochauflösender Konfokalmikroskopie in Säugerzellkultur. Wir bitten entsprechende Anfragen an doris.marko@univie.ac.at oder giorgia.del.favero@univie.ac.at zu richten.

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Die Ausstattung des Imaginglabors des Instituts für Lebensmittelchemie und Toxikologie der Fakultät für Chemie erlaubt immuncytochemische Analysen unterschiedlichster Fragestellung, entsprechende Datenakquise und Auswertung (inklusive PALM- und D-STORM sowie 3D-SIM Aufnahmen). Das hochauflösende Konfokalmikroskop ist mit entsprechender Inkubationseinheit für Live-cell Imaging unterschiedlicher Applikationen ausgerüstet, das beispielsweise unter optimalen Zellkulturbedingungen (inkl. Kohlendioxidversorgung und Temperaturkontrolle) längerfristige Lebendzellexperimente ermöglicht. Das Methoden-Portfolio wird ergänzt durch unterschiedliche Systeme zur biomechanischen Stimulierung und Mikrofluidics. Hierdurch wird ermöglicht, komplexe toxikologische Fragestellungen auf unterschiedlichen Ebenen zu erfassen. Aktuelle Arbeiten erfassen dabei unter anderem Wirkungen von Lebensmittelinhaltsstoffe auf Redox-empfindliche zelluläre Signalwege (z.B. Nrf2/ARE-Signalling) und damit verbundene Effekte auf die Lokalisierung von Transkriptionsfaktoren in den betroffenen Zellen. Andere Fragestellungen widmen sich z.B. dem Einfluss biomechanischer Stimulierung auf die Zellantwort gegenüber Lebensmittelkontaminanten (wie Schimmelpilzgiften sowie dem Schicksal von fluoreszenzmarkierten Nanopartikeln in Zellen des Verdauungstraktes), um der Frage nachzugehen, ob derart kleine Strukturen aus der Nahrung in Darmzellen aufgenommen werden können und inwieweit zelluläre Prozesse dadurch beeinflusst werden.

Doris Marko
Institut für Lebensmittelchemie und Toxikologie
T: +43-1-4277-70800
doris.marko@univie.ac.at
http://lmc.univie.ac.at
Nutzungsbedingungen sind nach Rücksprache im Einzelfall zu klären (Kontakt: doris.marko@univie.ac.at).
Prof. Dr. Christian Becker, Institut für Biologische Chemie, Fakultät für Chemie
Prof. Dr. Christopher Gerner, Institut für Analytische Chemie, Fakultät für Chemie
Prof. Dr. Bernhard Keppler, Institut für Anorganische Chemie, Fakultät für Chemie
An integrated in silico/in vitro approach to assess the xenoestrogenic potential of Alternaria mycotoxins and metabolites. 2018, Dellafiora L, Warth B, Schmidt V, Del Favero G, Mikula H, Fröhlich J, Marko D. Food Chemistry, 248:253-261. doi: 10.1016/j.foodchem.2017.12.013.

Amorphous Silica Particles Relevant in Food Industry Influence Cellular Growth and Associated Signaling Pathways in Human Gastric Carcinoma Cells. 2017, Wittig A, Gehrke H, Del Favero G, Fritz EM, Al-Rawi M, Diabaté S, Weiss C, Sami H, Ogris M, Marko D. Nanomaterials, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5295208/pdf/nanomaterials-07-00018.pdf

Activation of the Nrf2-ARE pathway by the Alternaria alternata mycotoxins altertoxin I and II, 2016, Jarolim K., Del Favero G., Pahlke G., Dostal V., Zimmermann K., Heiss E., Ellmer D., Stark TD., Hofmann T., Marko D., Archives in Toxicology, http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00204-016-1726-7