kombiniertes Atomkraft- und Fluoreszenzmikroskop

Technische Universität Wien (TU Wien)

Wien | Website

Großgerät

Kurzbeschreibung

Das AFM (Tip-Scanning-AFM-System) ist kombiniert mit einem optischen Inversmikroskop. Es befindet sich auf einem aktiven schwingungsisolierten Drucklufttisch und ist mit einer akustischen Abschirmung ummantelt. Komponenten: Closed Loop Tip-Scanner mit 1010x100x15µm³, Tip-Scanner mit 100µm vert. Piezo-Auslenkung, dig. Steuerung (SPM Kontroller), PC-System mit flexibler Software inkl.Entwicklungsumgebung, Detektions-Modul für ultrasensitive Mikroskopie (EM-CCD), Probenhalterungen für biol. Systeme (Flüssigkeitszelle) inkl. Temperatursteuerung und Präzisionstisch. Mit dieser Kombination sind hochaufgelöste optische Mikroskopie-Techniken wie (PALM/STORM) mit den unterschiedlichen Messmodi des AFM wie Kraftspektroskopie und/oder topographischer Bildgebung zeitgleich möglich. Mit dem 100µm vertikal auslenkbaren AFM-Kopf können unter anderem Zell-Zell Interaktionen untersucht werden. Eine weitere Anwendung findet das AFM in der Elastizitätsbestimmung von Oberflächen, sowie zur Bestimmung von Kräften, die auf die manipulierten Teilchen wirken.

Ansprechperson

Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Gerhard Schütz

Research Services

Wissenschaftliche Kooperationen und Industrieprojekte sind möglich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Gerhard J. Schütz (schuetz@iap.tuwien.ac.at)

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Verwendung in zahlreichen Zusammenarbeiten, sowohl innerhalb der TU Wien als auch mit anderen österreichischen und internationalen Partnern.

Geförderte Forschungsprojekte

FWF (In Vivo Nanopatterning of Membrane Proteins, P 26337-B21): Entwicklung einer nanostrukturierten Oberfläche zur Retardierung von Proteinen in künstlichen Lipid-Doppelschichten. Auch hier wird das AFM zur Charakterisierung der Oberflächen und zur Applizierung von Zellen verwendet. (Dr. Eva Sevcsik). Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Iris Bergmair (Sony DADC) durchgeführt.

FWF (DK NanoCell): Untersuchung der Auswirkung von Kräften auf die Aktivierung von T-Zellen (D.I. Martin Fölser).

WWTF (Mechanical Forces in T cell antigen recognition, LS13-030). Charakterisierung eines FRET-basierten molekularen Kraftsensors. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Johannes Huppa (Medizinische Universität Wien) durchgeführt.

WWTF (Combined optical single molecule and atomic force microscopy to elucidate enzyme-induced collagen degradation kinetics, LS19-035). Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Dr. Orestis Andriotis und Prof. Dr. Philipp J. Thurner (Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik, TU Wien) durchgeführt.

Weitere Anwendungen
Kombinierte Atomkraft-und Einzelmolekül-Fluoreszenzmikroskopie zur Bestimmung von Interaktionen zwischen Lipoproteinen und biologischen Membranen. Das AFM wurde zur Charakterisierung von Kräften (Kraftspektroskopie), sowie zur topographischen Bildgebung benutzt. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Herbert Stangl (Medizinische Universität Wien) durchgeführt.

Charakterisierung von Hydrogelen. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Robert Liska (Institut für Angewandte Synthesechemie: TU Wien) durchgeführt.

Bestimmung der Steifigkeit von Collagen. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Philipp J. Thurner (Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik, TU Wien) durchgeführt.

Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Gerhard Schütz
Institut für Angewandte Physik
+43 (1) 58801 13480
schuetz@iap.tuwien.ac.at
http://www.iap.tuwien.ac.at/www/biophysics/index
Nutzung im Rahmen wissenschaftlicher Kooperation, darüber hinausgehend nach zeitlicher Verfügbarkeit und entsprechend der Richtlinien der TU Wien.
Prof Dr. Philipp J. Thurner (Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik, TU Wien), Prof. Dr. Robert Liska (Institut für Angewandte Synthesechemie, TU Wien), Dr. Stefan Howorka (CBL GmbH), Iris Bergmair (SONY DADC), Prof. Dr. Jaroslaw Jacak (FH Linz), Prof. Dr. Julian Weghuber (FH Wels)