Nanosecond Laser Ablation System (LA) for ICP-MS

Universität Graz

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Großgerät

Kurzbeschreibung

Das Laser Ablation System (CETAC AnalyteG2, Wellenlänge 193 nm) in Kombination mit einem induktiv gekoppelten Plasma Massenspektrometer (ICOMS) ist geeignet für die (quantitative) Bestimmung der räumlichen Spurenelementverteilung in verschiedenen Probenmaterialien. Als Proben sind vor allem Dünnschnitte biologischer Proben und Proben von geologischem Interesse vorgesehen. Die erreichbare räumliche Auflösung hängt von der lokalen Konzentration der zu analysierenden Elemente ab und kann besser als 5 µm sein. Das System erlaubt in Kombination mit einer hochempfindlichen ICPMS sehr schnelle Messungen (hohe Laserfrequenz bis zu 300 Hz möglich), welche zeitaufwändigen zweidimensionalen Messungen im Vergleich zu Ablation Systemen mit geringerer Frequenz (zum Beispiel Ablation Systeme mit Wellenlängen von 213 nm Frequenz bis 20 Hz) wesentlich verkürzt. Bei geeigneten Messbedingungen lassen sich sowohl kontinuierliche als auch „Shot-resolved“ Messungen mit hoher räumlicher Auflösung in geringer Zeit durchführen.

Für die Quantifizierung von geologischen Proben stehen eine Reihe von zertifizierten Referenzmaterialien bereit, während die Quantifizierung biologischer Proben auf die Herstellung und Messung in-house erzeugter Gelatinestandards beruht. Die zur Verfügung stehende Software erlaubt die halbautomatische qualitative und quantitative Auswertung (on-line) der von der ICPMS erzeugten Daten.

Ansprechperson

Jörg Feldmann

Research Services

auf Nachfrage
Prof. Dr. J. Feldmann (joerg.feldmann@uni-graz.at)
Dr. Andrea Raab (andrea.raab@uni-graz.at)

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Von der Gruppe werden überwiegend biologische Fragestellungen bearbeitet, sowie methodische Entwicklung des gesamten Laser Ablation Systems in Kombination mit ICPMS betrieben. Wir haben Erfahrung im qualitativen als auch im quantitativen 2-D Mapping biologischer Proben. Neben dem "allgemeinen" Imaging der Spurenelementverteilung in biologischen Proben wird die Verteilung von Nanopartikeln in diesen untersucht.

auf Nachfrage
Prof. Dr. J. Feldmann (joerg.feldmann@uni-graz.at)
Dr. Andrea Raab (andrea.raab@uni-graz.at)