Forschungsinstitut für politisch-historische Studien, Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek

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Forschungsinstitut für politisch-historische Studien, Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek

Salzburg | Website

Sonstige Forschungsinfrastruktur

Kurzbeschreibung

Das Forschungsinstitut für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek ist eine öffentlich anerkannte, außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Getragen wird die Bibliothek von einem Verein, der einerseits den Erhalt, den Ausbau und die Betreuung der Bibliothek sichern und andererseits zeitgeschichtliche, wirtschafts- und politikwissenschaftliche Forschungen fördern soll.

Ansprechperson

Univ.-Prof. Mag. Dr. Robert Kriechbaumer, Dr. Aisa Henseke

Research Services

Die Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek ist eine reine Präsenzbibliothek, d.h. eine Entlehnung ist grundsätzlich nicht möglich. Eine Ausnahme wird lediglich für Fernleihzwecke gemacht, sofern ein Werk außerhalb Salzburgs benötigt wird und nirgendwo sonst in Österreich nachweisbar ist. Kopiermöglichkeit ist gegeben, ebenso die Wiedergabe von AV-Medien (Video, CDs, Schallplatten, Audiokassetten, Filme).

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Der Schwerpunkt der Forschung liegt in der österreichischen Zeitgeschichte. Als Spezialgebiete, die (noch) nicht dem engeren Forschungsgebiet der Bibliothek dienen, jedoch als wichtig und unverzichtbar für die Bewältigung der zentralen Forschungsaufgaben erachtet werden, sind die Themenbereiche
• Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik und
• Soziologie (unter Berücksichtigung des Themas Arbeitswelt).

Unsere Bibliothek umfasst rund 25.000 Bände mit dem Schwerpunkt Österreichische Zeitgeschichte.
Das Archiv unseres Instituts ist nach folgenden Themenschwerpunkten systematisiert:
• Plakatsammlung „Zweite Republik“
• Tonarchiv: „Berühmte Reden“ und Zeitzeugengespräche
• Bildarchiv: Fotoarchiv „Generalsekretariat der Vaterländischen Front“, Salzburg Mo-narchie, Salzburg 1. Republik, Salzburg im Nationalsozialismus, Salzburg 2. Republik inkl. Festspiele, Österreich 1945
• Parteiprotokolle der Christlichsozialen Partei
• Dokumente zur Frühgeschichte der ÖVP
• Sicherheitsberichte Salzburg 1945-1955
• Videobestände: Portisch – Zweite Republik, Nationalsozialismus, Videoreihe des Lan-despressebüros Salzburg, Videobestände Kreisky, FPÖ, KPÖ, ÖVP, Österreichische Zeitgeschichte, Politische Systeme,
• Zeitzeugengespräche
• Diapositive: Österreichische Zeitgeschichte in Plakaten, Marxismus, Nationalsozialismus
• Tonbandkasseten: Drittes Reich, österreichische Zeitgeschichte, österreichische poli-tische Systeme, österreichische Parteiengeschichte
• Zeitzeugengespräche:
o Tonbänder zur Ära Josef Klaus: Dr. Hands Klecatsky (28.6.1996), Minister a.D. Dr. Hetzenauer, Hon.-Prof. Dr. Heinrich Neisser (23.5.1997), Minister a.D. Dr. Wolfgang Schmitz (8.11.1996), Dr. Karl Pisa (15.11.1996), Klubobmann a.D. Friedrich Peter (24.1.1997), Dr. Leo Wallner (31.5.1996), Generalintendant a.D: Gerd Bacher (14.3.1997), Franz Soronics (25.4.1997)
o Sonstige Tonbänder: Dr. Kurt Waldheim (22.11.1996), DDr. Josef Taus (14.6.1996), Herr Minister a.D., Toncic (1995), Herr Vizekanzler a.D. Dr. Alois Mock (9.10.1996), Festakt 10 Jahre Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek
o Videoaufnahmen: Vizekanzler a.D. Dr. Alois Mock (9.10.1996), Herr Minister a.D. Dr. Schmitz (8.11.1996), Dr. Josef Taus (14.6.1996), Dr. Leo Wallner (31.5.1996), Dr. Hans Klecatsky (28.6.1996)
Für jedes dieser Themen existiert eine Feingliederung, die innerhalb der einzelnen Epochen sowohl chronologischen als auch thematischen Gesichtspunkten folgt.

Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates
Univ.-Prof. Mag. Dr. Robert Kriechbaumer, Dr. Aisa Henseke
0662 84 66 66
haslauer.bibliothek@sbg.at
http://www.haslauer-bibliothek.at/
ArchivbenutzerInnen verpflichten sich, im Falle einer Veröffentlichung der Forschungsergebnisse ein Belegexemplar unentgeltlich und unaufgefordert für unsere Bibliothek zur Verfügung zu stellen.
Das Fotografieren von Archivalien ist gegen ein einmaliges Fotopermit für die Dauer eines Forschungsaufenthaltes gestattet. Im Falle einer Veröffentlichung der fotografierten Dokumente ist eine Abdruckgenehmigung des Archivs einzuholen und eine Copyrightgebühr zu entrichten.
Unser Forschungsinstitut ist ein Teil der Plattform zeithistorischer politischer Archive.
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