ATOS III TRIPLE SCAN MESSSYSTEM M. SW ARGUS

Technische Universität Graz (TU Graz)

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Großgerät

Kurzbeschreibung

Mit Hilfe des GOM ATOS III Scanners können dreidimensionale Geometrien hoch genau optisch vermessen werden. Es können dabei Bauteile von wenigen Millimetern bis zu ca. zwei Metern Größe vermessen werden. Um die verschiedenen Bauteilgrößen abdecken zu können, kommen drei verschiedene Messvolumen zum Einsatz, welche abhängig vom Bauteil Genauigkeiten von wenigen Mikrometern ermöglichen. Die gemessenen Daten können mit den Solldaten aus CAD-Systemen verglichen und Abweichungen zur Sollgeometrie festgestellt werden. Des Weiteren können die gemessenen 3D Objekte sowohl auf Maß-, als auch auf Formhaltigkeit geprüft werden.

Für die Anwendung der GOM ARGUS Software wird zuerst ein Punkteraster auf eine ebene Platine geätzt. Diese Platine wird dann plastisch verformt, wodurch sich auch das Punkteraster mitverformt. Durch das Fotografieren der umgeformten Bauteile können wichtige umformtechnische Größen wie Umformgrad, Ausdünnung und FLD (Forming Limit Diagram) bestimmt werden. Diese Messwerte werden dringend für die Validierung von Simulationsergebnissen gebraucht und dienen somit zur Verbesserung der Qualität von umformtechnischen Simulationsmethoden.

Ansprechperson

DDDipl.-Ing. Dr.mont. Josef Domitner

Research Services

3D-Vermessung komplexer Bauteilgeometrien
Feststellung von Maß- und Formabweichungen

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Das GOM ATOS III System wird in der Arbeitsgruppe Tools & Forming des Instituts für Werkstoffkunde, Fügetechnik und Umformtechnik hauptsächlich für die Vermessung von Werkzeugen und Bauteilen nach mehreren Umformvorgängen oder nach einzelnen Bearbeitungsschritten genutzt. Es kann somit der Verschleiß durch den Umformprozess oder die Genauigkeit der Bearbeitung gemessen werden. Des Weiteren wird das System auch zur Bestimmung von 3D-Strukturen genutzt, die mittels anderer Messverfahren nicht messbar sind.

Die GOM ARGUS Software wird hauptsächlich für die Messung von Umformgraden, Ausdünnungen und FLD (Forming Limit Diagrams) an tiefgezogenen Bauteilen verwendet. Die gemessenen Größen dienen zur Validierung von Simulationen, welche die Durchführbarkeit von Tiefziehprozessen bewerten sollen.

DDDipl.-Ing. Dr.mont. Josef Domitner
Institut für Werkstoffkunde, Fügetechnik und Umformtechnik
+43 (316) 873 - 9440
josef.domitner@tugraz.at
https://www.tf.tugraz.at
Auf Nachfrage