Cryostation C2

Universität Wien

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Großgerät

Kurzbeschreibung

Dieses Kryostatsystem zeichnet sich aus, durch:
1) eine Temperaturregelung zwischen 3.2 K– 350 K mit Stabilität besser als < 10 mK
2) eine geringe Vibrationen mit einer Auslenkung von < 5 nm
3) einen geschlossenen Heliumkreislauf („dry system“)
4) eine rasche Abkühlung auf Betriebstemperatur (3.2 K) innerhalb von 120 Minuten
5) eine elektrische DC and RF (Mikrowellen-) Durchführungen

Ansprechperson

Philip Walther

Research Services

Derzeit werden keine Research Services für diese Forschungsinfrastruktur angeboten. Bei Interesse an einer Kooperation setzen Sie sich bitte mit Philip Walther (walther-office@univie.ac.at.) in Verbindung.

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Der Kryostat dient der Forschung und Entwicklung von Festkörperdefekten, welche fotonische und elektronische Quanteneigenschaften aufweisen. Diese werden als neuartige Rechenelemente, sogenannte Qubits, für optische Quantencomputer dienen. Diese Defekte, welche zum Beispiel in Diamant und Siliziumkarbid vorkommen, haben ausserordentlich langlebige Quantenkohärenz und können mit den von ihnen emittierten Fotonen verschränkt werden. Es sind jedoch einige spektroskopische Untersuchungen bei tiefer Temperatur (<4 K) nötig, ehe sie dann in unmittelbarer Folge für Quantencomputer-Gatter herangezogen werden können.

Philip Walther
Quantenoptik, Quantennanophysik und Quanteninformation
+43-1-4277-72560
philip.walther@univie.ac.at
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