Kapillarionenchromatographie-Anlage

Universität Wien

Wien | Website

Großgerät

Kurzbeschreibung

Bei dem Gerät handelt es sich um eine Kapillar-Ionenchromatographie-Anlage, die für quantitative Bestimmungen polarer ionischer (organische und anorganische Kationen und Anionen, organische Phosphatverbindungen, Cofaktoren) und neutraler Verbindungen (Zucker und Zuckeralkohole) herangezogen werden kann. Diese Analyten können in Umweltproben (Bodenextrakte, Wässer) sowie mikrobiellen und pflanzlichen Proben bestimmt werden. Zur Quantifizierung stehen zwei Detektoren zur Verfügung, ein Leitfähigkeitsdetektor (CD) und ein Gepulster Amperiometrischer Detektor (PAD). Die chromatografische Trennung erfolgt dabei auf Kapillar- oder 2 mm-Ionentauschersäulen mit verdünnten Laugen oder Säuren, die online per Eluentengenerator produziert werden. Das Gerät verfügt über zwei Eluentengeneratoren, einem Säulenthermostat, eine Gradientenpumpe und eine isokratische Pumpe, einem Probenaufgabesystem, und den Detektoren. Das System kann zudem an einen hochauflösenden Orbitrap-Massenspektrometer gekoppelt werden.

Ansprechperson

Wolfgang Wanek

Research Services

Derzeit werden keine Research Services für dieses Gerät angeboten. Im Rahmen von Forschungskooperationen können sich Interessierte mit Wolfgang Wanek (wolfgang.wanek@univie.ac.at) in Verbindung setzen.

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Das Gerät wird im Wesentlichen zur Quantifizierung von niedermolekularen Zuckern, organischen Säuren, Zuckerphosphaten, Cofaktoren, Aminosäuren und Aminozucker, sowie anorganischen Anionen in Mikroben-, Pflanzen- und Umweltproben eingesetzt.

Wolfgang Wanek
Department für Mikrobiologie und Ökosystemforschung
+43-1-4277-91262
wolfgang.wanek@univie.ac.at
http://ter.csb.univie.ac.at/people/wolfgang-wanek
Interessierte können sich an Wolfgang Wanek (wolfgang.wanek@univie.ac.at) oder Andreas Richter (andreas.richter@univie.ac.at) wenden.
Fakultät für Lebenswissenschaften (Department für Botanik und Biodiversitätsforschung) der Universität Wien
Institut für Ökologie der Universität Innsbruck
Bundesforschungszentrums für Wald (BFW), BMLFUW, Wien