Auswertungseinheit f. Fesselballonsystem

Universität Wien

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Großgerät

Kurzbeschreibung

Aufnahme der Vertikalprofile von Wind, Temperatur, Feuchte, Druck bis zu 2000m über Grund mit bis zu sechs Sonden gleichzeitig mittels Fesselballon. Untersuchung der feinskaligen Struktur der erwähnten Parameter in hoher zeitlicher und vertikaler Auflösung.

Ansprechperson

Manfred Dorninger

Research Services

Die Fesselballonsonde erlaubt eine hochgenaue Sondierung der vertikalen Temperatur, Feuchte und Windprofile in der bodennahen Grenzschicht (bis wenige 100 m) in hoher zeitlicher Auflösung bei relativ windschwachen Bedingungen. Für den Betrieb sind Genehmigungen in flugtechnischer Hinsicht einzuholen.

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Aufnahme der Vertikalprofile von Wind, Temperatur, Feuchte, Druck bis zu 2000m über Grund mit bis zu sechs Sonden gleichzeitig mittels Fesselballon. Untersuchung der feinskaligen Struktur der erwähnten Parameter in hoher zeitlicher und veritkaler Auflösung.

Das Gerät ist in der AG Allgemeine Meteorologie untergebracht. Fachkundige Betreuung erfolgt durch Ass.-Prof. Dr. Manfred Dorninger und Herrn Ing. Johann Huber
Manfred Dorninger
Institut für Meteorologie und Geophysik
T: +43-1-4277-537 31
manfred.dorninger@univie.ac.at
Der Betrieb der Sondieranlage bedarf einer großen Erfahrung mit der Steuerungseinrichtung (Seilwinde), der elektronischen Signalübermittlung (Funkeinheit) und nicht zuletzt einer fachkundigen Einschätzung der vorherrschenden Wind- und Wetterbedingungen. Dieses Gerät ist daher nur mit dem am Institut vorhandenen geschulten Personal extern einsetzbar.
abwechselnd mehrere, internationale
Die Fesselsonde wird regelmäßig bei Feldmesspraktika im Rahmen des Studiums der Meteorologie an der Universität Wien zu Lehr- und Demonstrationszwecken eingesetzt. Zuletzt wurde das Gerät im Rahmen einer Projektkooperation zwischen dem Instuitut für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien und dem militärischen Flughafen in Zeltweg eingesetzt, mit dem Ziel die vertikale Temperaturstruktur im Murtal zu erfassen.
Titel: Temperatur- und Windstruktur im Raum Zeltweg
Jahr: 2016
Autoren: Dr. Manfred Dorninger, Mag. Peter Parson
Auftraggeber: Militärischer Wetterdienst Stelle Zeltweg