Teilchenbeschleuniger VERA - Vienna Environmental Research Accelerator

Universität Wien

Wien

Großgerät

Kurzbeschreibung

Die Beschleunigeranlage VERA (Vienna Environmental Research Accelerator) existiert seit 1995. Aufgabe von VERA ist der Nachweis von Radioisotopen, z.B. Be-10, C-14, Al-26, ..., U-236, Pu-244 mit höchster Empfindlichkeit bis 1e-15 mit Hilfe der Beschleuniger-Massenspektrometrie.

Ansprechperson

Univ.-Prof. Dr. Robin Golser

Research Services

C-14 Messung. Ultra-sensitive Messung instabiler (und der zugehörigen stabilen) Isotope, die wegen langer Halbwertszeit und geringster Menge nicht durch Zerfallsmessung bestimmt werden können, z.B. Be-10, Al-26, Cl-36, ...., Aktinide.

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Ultra-sensitiver Nachweis von Radioisotope mit Hilfe der Beschleuniger-Massenspektrometrie. Die Methode eignet sich besonders für solche Isotope, deren Zerfall wegen langer Halbwertszeit und geringster Menge nicht sinnvoll gemessen werden kann. Durch Massenspektroskopie können diese Isotope direkt gezählt werden, müssen aber erst aus einem zig-milliardenfach höheren Untergrund herausgefiltert werden. Dies gelingt mit Hilfe eines 3MV-Teilchenbeschleunigers, durch den alle Moleküle im Untergrund aufgebrochen werden können und die interessierenden Isotope durch kernphysikalische Methoden nach Masse und Kernladungszahl identifiziert werden.

Univ.-Prof. Dr. Robin Golser
Fakultät für Physik, Isotopenforschung
T: +43-1-4277-517 00
robin.golser@univie.ac.at
VERA kann gerne für wissenschaftliche Kooperationen mitbenutzt werden. Die Bedingungen werden individuell vereinbart und hängen von Art und Umfang der Kooperation ab, z.B. ob gemeinsame Publikationen angestrebt werden. Kontaktperson: Univ.-Prof. Dr. Robin Golser