GHG Eddy-Kovarianz Messanlage

Universität Wien

Illmitz

Großgerät

Kurzbeschreibung

Die Eddy-Kovarianz-Methode ist eine direkte mikrometeorologische Messmethode, um turbulenten Gasaustausch zu quantifizieren, bei der die durchschnittliche Luft, die einen Messpunkt passiert, in Bezug auf die vertikale Windgeschwindigkeit, die Bewegungsrichtung und die Gaskonzentration bzw. -dichte über ein bestimmtes Messintervall gemessen wird. Dadurch wird es unter anderem ermöglicht, Kohlendioxid, Wasser- oder Methanflüsse in die Atmosphäre auf Landschaftsebene, beispielsweise in Moorökosystemen, räumlich zu integrieren. Das Ergebnis wird als Eddy-Flux (Verwirbelungsfluss) bezeichnet. Die Korrektur der gewonnenen Rohdaten wird (aufgrund des unvermeidbaren Unvermögens des Messsystems alle strömungsrelevanten Luftverwirbelungen (Eddies) zu erfassen) durchgeführt. Das Ziel der Methode ist die Bestimmung der CO2-, H2O-, oder CH4- Bilanz des untersuchten Standorts.

Ansprechperson

Univ. Prof. Dr. Stephan Glatzel

Research Services

Die Daten der Messanlage ermöglichen es, Aussagen über die Reaktion der Landnutzung und von Witterungsereignissen auf den Treibhausgasumsatz von Feuchtgebieten abzuleiten. Bei Interesse bitten wir um Kontaktaufnahme.

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Mit Hilfe von der Anwendung von Werkzeugen zur Lückeneliminierung ("gap filling") und der explorativen Datenanalyse werden die CO2-, CH4-, und H2O- Flüsse aus dem System Pflanze-Boden in die Atmosphäre und umgekehrt berechnet und dargestellt.

Univ. Prof. Dr. Stephan Glatzel
Univ. Prof. Dr. Stephan Glatzel
Universität Wien, Geoökologie
01427748660
stephan.glatzel@univie.ac.at
Wir freuen uns über kooperative Nutzung und Datenanalyse nach Rücksprache.