Kurzbeschreibung
Die Bestände am Institut für Österreichische Geschichtsforschung umfassen sowohl Originalurkunden und Handschriftenfragmente als auch akademische Nachlässe von ehemaligen Direktoren und Professoren des Instituts. Eine Lehrmittelsammlung beinhaltet mehrere hundert Gipsabgüsse von Siegeln und zahlreiche paläographische und diplomatische Tafelwerke.
Eine individuelle Betreuung mit Fachhinweisen zur Nutzung der Bestände und weiterführenden Hinweisen, wie etwa Methoden, Fragestellungen, weiterführender Literatur, Hilfsmitteln, etc., erfolgt vor Ort. Ebenso werden Hilfestellungen bei Leseschwierigkeiten geboten. Die am Institut vorhandene Fachliteratur kann für die jeweiligen Forschungsprojekte uneingeschränkt verwendet werden. Darüber hinaus wird ein Fachgespräch zur Auffindung und Verwendung möglicher weiterer Quellen angeboten. Eine "Begleitung" des Projektes bis zu dessen Abschluss ist möglich.
Die Sammlungsbestände am Institut für Österreichische Geschichtsforschung stehen im Besitz des Bundes und umfassen sowohl Originalurkunden und Handschriftenfragmente als auch akademische Nachlässe und eine Lehrmittelsammlung. Letztere beinhaltet Gipsabgüsse von Siegeln und zahlreiche Tafelwerke. Der Großteil der 360 Originalurkunden aus dem 10. bis 19. Jahrhundert stammen aus dem Archiv des aufgelassenen Wiener Augustiner-Eremiten-Klosters, einige andere waren Teil der Professoren-Nachlässe. Aus Mitteln des Bibliotheksbudgets konnten bis Ende 2015 fallweise Einzelstücke aus dem Antiquariatshandel angekauft werden.
Die Sammlung von Handschriftenfragmenten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit ist besonders umfangreich. Von ehemalige Direktoren und Professoren des Instituts, wie etwa Theodor von Sickel (1826–1908), Engelbert Mühlbacher (1843–1903), Emil von Ottenthal (1855–1931), Hans Hirsch (1878–1940), Oswald Redlich (1858–1944) und Heinrich Fichtenau (1912–2000) verblieben Nachlässe am Institut. Die Sammlung von Siegelabgüssen aus Gips umfasst mehrere hundert Exponate, und der umfangreiche Lehrmittelapparat enthält zahlreiche paläographische und diplomatische Tafelwerke, beginnend mit Sickels „Monumenta Graphica“ (1859–1882).
Alle Sammlungen können während der Öffnungszeiten des Instituts nach vorheriger Terminvereinbarung eingesehen und benützt werden, wobei es zu beachten gilt, dass einzelne Bestände einer Sperrfrist unterliegen.
Ansprechperson
HR Mag. Dr. Paul Herold, MAS
Research Services
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Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur
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