Lasersystem (Astrella, Topas), Coherent

University of Vienna

Wien

Large equipment

Short Description

Der Coherent Astrella Laser erzeugt kurze (~40 Femtosekunden) Laserpulsen mit einer Wellenlänge von 800 nm und einer Wiederholungsfrequenz von 1 kHz. Der Output des Lasers wird direkt in mehrere verschiedene Strahlzweige aufgeteilt. Mit Hilfe eines OPA (Light conversion, Topas prime) und anderen optischen Elementen kann die Wellenlänge von bestimmten Zweigen des Aufbaus im Bereich vom 266 nm bis 8000 nm frei gewählt werden.

In einem Summenfrequenzspektroskopie-Experiment werden zwei Laserpulse unterschiedlicher Frequenz (ein Puls im Infrarotbereich und ein 800 nm Laserpuls) auf der Oberfläche einer Probe kombiniert, um ein Schwingungsspektrum der entsprechenden Grenzfläche zu messen. Dieses Spektrum beinhaltet Information über die molekulare Struktur der Grenzfläche. Außerdem werden diese Laserpulse genutzt, um mittels Pump-Probe Experimenten ultraschnelle Prozesse in kondensierter Materie zu untersuchen. Dazu kann Licht im ultravioletten, sichtbaren oder infraroten Bereich als Anregungspuls genutzt werden. Die dadurch stimulierten molekularen Veränderungen können daraufhin mit sichtbarem oder infrarotem Licht detektiert werden. Mit einer Verzögerungslinie kann die Zeit zwischen Anregungs- und Detektionspuls variiert werden, um, im übertragenen Sinn, einen Film des molekularen Prozesses aufzunehmen.

Contact Person

Ellen Backus

Research Services

Summenfrequenzspektroskopie
Zeitaufgelöste IR-Absorptionsexperimente
2D-Infrarotexperimente
Zeitaufgelöste VIS-Absorptionsexperimente

Methods & Expertise for Research Infrastructure

In der Arbeitsgruppe forschen wir an kondensierter Materie in Bulk, aber auch an deren Grenzfläche. Mit diesem Laseraufbau können wir zeit- und phasen-aufgelöste Summenfrequenzspektroskopie betreiben, womit sowohl die Struktur als auch die Dynamik von diversen Prozessen an Grenzflächen untersucht werden kann. Ein Teil des Laserlichts wird auch verwendet, um transiente Absorptionsexperimente im sichtbaren und infraroten Bereich durchzuführen. Hiermit kann direkt die Dynamik von Bulkprozessen untersucht werden.

Ellen Backus
Institut für Physikalische Chemie
0043-1-4277-52440
ellen.backus@univie.ac.at
Kontaktaufnahme mit Ellen Backus (ellen.backus@univie.ac.at)