Mineralogisch-Petrographische Abteilung, Naturhistorisches Museum Wien

Naturhistorisches Museum Wien

Wien | Website

Core Facilities (CF)

Kurzbeschreibung

Die Sammlungen der Mineralogisch-Petrographischen Abteilung weisen einen Gesamtbestand von rund 150.000 inventarisierten Objekten auf (die effektive Stückzahl ist natürlich wesentlich höher!). Etwa 15 % des Gesamtbestandes an Objekten ist in 5 Schausälen ausgestellt und damit dem Besucher zugänglich (bei der Mineraliensammlung ist es sogar ein Fünftel des Bestandes).

Die Bedeutung der Mineraliensammlung des Naturhistorischen Museums Wien liegt vor allem in ihrer Reichhaltigkeit von Objekten aus Vorkommen des ehemaligen Staatsgebietes der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und des alpinen Bereiches. Es sind aber auch viele "klassische" Lagerstätten Deutschlands, Rußlands, Englands, Italiens und anderer Länder vertreten.

Die Analysegeräte umfassen eine Elektronenstrahlmikrosonde, einem Rasterelektronenmikroskop (mit EDS-, EBSD- und CL-Analysegeräten), ein Röntgenpulverdiffraktometer, ein Edelstein-Raman-Spektrometer, ein UV-VIS-Spektrophotometer und verschiedene Auflicht-, Durchlicht- und Edelsteinsteinmikroskope. Zur Abteilung gehört auch ein Präparationslabor zur Herstellung von Anschliffen und Dünnschliffen, zur Probenzerkleinerung und zur Schwermineralanalyse.

Ansprechperson

Priv.-Doz. Dr. Uwe Kolitsch

Research Services

Bestimmung von Mineralien, Edelsteinen, Schmucksteinen, Synthesen, Gesteinen und Meteoriten unter bestimmten Bedingungen auf Anfrage möglich.
Erstellung von Materialgutachten gegen Gebühr (Edelsteine, Schmucksteine, Mineralien, Artefakte, ...).
Hilfestellung bei historischen Recherchen.

Methoden & Expertise zur Forschungsinfrastruktur

Die Mitarbeiter*innen der Mineralogisch-Petrographischen Abteilung verfügen über umfangreiche Expertise zur Bestimmung von Mineralien, Edelsteinen, Gesteinen und Meteoriten mit unterschiedlichen Analysemethoden. Sie verfügen auch über Spezialkenntnisse zu geschichtlichen Aspekten der Objekte in den Sammlungen.

Equipment der Core Facility

Zugang für Wissenschafter nach vorheriger Anmeldung während der Geschäftszeiten (Mo-Fr, 9-16 Uhr).
Die wichtigsten Kooperationspartner der Abteilung sind:
- Institut für Mineralogie und Kristallgraphie, Universität Wien
- Institut für Chemische Technologien und Analytik, Bereich Strukturchemie, Technische Universität Wien